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Herbstwanderung Mannen 2021

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Herbstwanderung Mannen 2021

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Besammlung war am Samstag am Hauptbahnhof zu Aarwangen. Die Bannwiler-Fraktion kam direkt mit dem Zügli, die Fraktionen Käser Elektro, Schwarzhäusern, Bläuenrain und Pistenbullyfahrer stiegen im HB dazu, im Hard die Fraktion Hardstrasse und in Langenthal stiess die Fraktion Melchnau dazu. Eine Fraktion fehlte noch, Fraktion Biel, diese trafen wir in Olten auf dem Perron nach Luzern. Also, es ging Richtung Innerschweiz, genauer in den Kanton Uri, genauer noch ins Maderanertal. Mit dem Zug bis nach Erstfeld gab es, ausser in der Nähe von Luzern wo Rindviecher auf den Geleisen standen, keine Probleme. Mit dem Postauto, welches extra für uns, weil wir einen hervorragenden Eindruck machten, eine Zusatzschlaufe fuhr, gelangten wir bis nach Silenen Dägerlohn. Da Diverse noch Waren einkaufen mussten, gabs einen Zwischenstopp in der Bäckerei mit Kaffee und Kuchen. Vollgefressen war es nicht möglich, die steilen Flanggen des Reusstals hochzusteigen. In weiser Voraussicht hat unser kundiger und erfahrener Führer die Seilbahn Dägerlohn-Chilcherberge eingeplant, wobei mit Seilbahn so eine echte Urner-Seilbahn gemeint ist, welche für Heu, Milchkannen und Touristen gedacht ist. Jedenfalls war die Fahrt sehr luftig und spektakulär, und beim Beladen musste man noch rechnen welche 4 zusammenpassten, wegen der Obergrenze des Totalgewichts und der Transportkapazität. Items, es ging zügig und mühelos aufwärts.

Von da an wanderten wir hoch über dem Reusstal durch Wälder und Wiesen und über eine Hängebrücke Richtung Golzeren. Dort bestiegen wir wieder eine Bahn, eine grössere und konventionellere, und fuhren runter nach Bristen. Leider mussten wir im Bistro auf das Alpentaxi warten, was ja eigentlich nicht ganz ungelegen kam….Prost!

Weiter gings motorisiert taleinwärts bis zur Alp Guferen. Da das Taxi nur 8 Personen laden konnte, fuhren die Routinierten schon mal vor und die Jüngeren warteten noch im Bistro, das Ziel war einfach, dass die Jüngeren nicht vor den Routinierten auf der Hütte sind.

Der Zustieg zur Hinterbalmhütte hatte es noch in sich, der war nicht ganz flach und zudem war es eher düppig. Items, die Routinierten waren deutlich (!) vor den Jüngeren auf der Hütte und kredenzten auf der Terrasse die letzten Biere vom Keller.

Es waren die Letzten Biere, weil die Hüttenwartin das Saisonende und zugleich gerade die letzte Hüttensaison hatte.

Der Abend ging reibungslos vorbei, weil siehe vorherige Beschreibung von wegen letzte Biere und so….jedenfalls gab es in der Nacht keine Steinböcke zu bestaunen und bezahlen konnte man auch nicht mit der (gestohlenen) Karte, wie auch schon….

Am Morgen gabs Zmorge (was denn sonst) und das Wetter war noch recht passabel. Just als wir abliefen Richtung Bristen fing es an zu schiffen. Am Anfang noch eher verhalten, später, pardon, seichte es in Strömen. Die beste Jacke nützte nichts, denn entweder wurde man von aussen oder dann von innen nass….

Im Hotel Maderanertal machten wir einen Zwischenhalt und hatten die Hoffnung, dass das Taxi eventuell Zeit und Platz hätte, um uns zu chauffieren. Aber eben, alles ausgebucht und somit blieb uns nichts anderes übrig, als zu Fuss und im Regen nach Bristen zu sumpfen.

Ganz durchnässt fanden wir uns im bekannten Bistro ein und produzierten erstmal ein Gelage, mit Kleider aufhängen und trocknen, und das verursachte schnell mal eine Riesen Glungge. Da in Melchnau die Industrialisierung erst vor 10 Jahren stattfand, kennt man sich mit den elektronischen Unterhaltungsgeräten noch nicht so aus, und so musste halt die Fraktion Melchnau von Bristen aus, in der Käseecke des Bistros, mit dem Natel die Steuerung von der heimischen TV-Anlage übernehmen. Die anderen genehmigten sich unterdessen ein Bierchen. Und die in Melchnau hatten übrigens noch das Pyjama an…..gut, es regnete ja den ganzen Tag.

Kurzum kam das Poschi und es ging locker hinunter nach Amsteg, wobei die Strasse eine gar spektakuläre Linienführung und sehr enge Platzverhältnisse hat. Und es schiffte immer noch. Weiter bis Erstfeld und von da mit einem neuen Zug der Südostbahn bis Olten. Wie meistens üblich, hatten wir noch reichlich Proviant im Rucksack und den konnten wir nun verdrücken. Die Reise bis Olten war auch nicht so lang, denn wir fuhren ja nicht über Palézieux. Das Umsteigen in Olten war nicht für Alle einfach und problemlos, es zeigte sich bei einigen doch eine leichte Übersäuerung in den Beinen, vom 10-stündigen Runterlaufen…

Und es schiffte immer noch. Und in Aarwangen angekommen, gings schnurstracks nach Hause in die Badewanne, und auch da war es nass….

Und so ging ein perfekt und hervorragend organisiertes und sehr tolles und monumentales Wochenende vorbei und wir bedanken uns alle sehr fest und ganz herzlich beim sehr erfahrenen Organisator und Guide S.S. aus S. !!!!

Für den tollen und sehr unterhaltsamen und wahrheitsgetreuen und journalistisch wertvollen Bericht: S.S. aus S.

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